Wettkampfgruppen

ISM 2012
von: Fr, 02.03.12
bis:
Ort: Berlin SSE

Masters

BM Masters lange Strecke
von: Sa, 25.02.12
bis:
Ort: Berlin Sportforum

2. Liga Ost

nächstes Spiel
Sa., 03. Mär. 2012 17:30
SG SchönebergSchöneberg SV ZwickauZwickau -:-

Verbandsliga Berlin

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Jugend D

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SG Neukölln INeukölln I SG Schöneberg OJSchöneberg -:-
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Deutsche Kurzbahn-Mastersmeisterschaften in Berlin

Die Meisterschaftsschwemme für uns Masters hält an – jedes Jahr kommt eine neue Veranstaltung dieser Art hinzu; man hält sich sozusagen das ganze Jahr über in meisterschaftlichem Wasser auf. Aber was ein rechter Schwimmfreak ist, dem kann das natürlich nur recht sein. Besonders, wenn dabei so erfreuliche Ergebnisse herausspringen wie diesmal!


Wenn man sich die Ergebnisliste vor die Nase hält, fällt einem sofort auf, dass die SG Schöneberg eine Mannschaft der zweiten und dritten und, na ja, auch der ersten Plätze ist; allerdings kommen auch noch auf der anderen Seite zwei Disqualifikationen hinzu. Nun aber der Reihe nach:
Als erste hüpfte Margit Rust ins Wasser und belegte über 100m Lagen den 7. Platz, den sie mit einem Naserümpfen quittierte (1:18.22). Im gleichen Wettkampf der Herren schwamm Joachim Schulze zur allgemeinen und seiner eigenen Freude in 1:24.22 auf den Vizemeisterplatz. Es folgten die 50m Rücken. Anne Arnold, das erste Mal bei Deutschen Meisterschaften startend, schwamm auf den 11. Platz in guten 0:33.05; Peter Schmidt wurde unter Beifall ebenfalls Vizemeister in 0:45.58, gefolgt von Peter Brandt zwei AKs tiefer auf dem 3. Platz in 0:37.27. Die 100m Schmetterling entlockten Margit Rust ein strahlendes Lächeln, denn sie wurde Dritte in 1:16.61. Ulrich Neubecker musste sich über die gleiche Distanz erst auf den letzten Metern in guten 1:07,31 geschlagen geben, konnte sich aber über die Vizemeisterschaft freuen. Jürgen Lowag beendete sein eben-solches Rennen als Vierter.

Den zweiten Veranstaltungsabschnitt leiteten die 100m Brust der Herren ein. Hartmut Lemcke fühlte sich am Ende bereits als Sieger und reckte die Arme in die Höhe, musste dann aber bei der Siegerehrung ernüchtert feststellen, dass er nur Zweiter mit 2/100 sec Abstand geworden war. Umso besser machte es dafür Joachim Schulze (AK 70), der unter dem Anfeuerungsgeschrei der übrigen Mannschaft Deutscher Meister in 1:30,90 wurde. Großes Glück hatte der Debütant Heinz Winterstein (AK 60), der zunächst auf 4 einkam, dann aber durch Disqualifikation des Ersten auf Platz drei vorrückte in sehr hübschen 1:30.55.

Die folgenden 50m Freistil waren von einer ganzen Horde von Schönebergern bevölkert. Den Anfang machte Peter Schmidt, in der AK 75 schob er sich auf die dritte Stelle mit tollen 0:35,34, es folgten Joachim Schulze in der AK 70 mit weniger tollen 0:33.01 auf Platz 4 und Peter Brandt (AK 65) mit 0:33.24 auf 8. In der AK 60 überraschte der Trainingsverweigerer Peter Jurkat mit 0:29.09 auf Platz 4, weniger jedoch Johann Tekken mit 0:32.79 auf Platz 11 und Ulrich Neubecker (AK 50) in 0:29.30 auf Platz 14.

Ein weiterer Höhepunkt sollte für uns die 4x50m-Lagenstaffel werden: In der Besetzung Herbert Scholz (0:41.03), Joachim Schulze (0:40.60), Peter Brandt (0:36.14) und Peter Schmidt (0:35.11) wurden mit großem Vorsprung Deutscher Mastersmeister in der AK 280  (2:32.88). Die Mannschaft der AK 240 belegte in der Besetzung Johann Tekken (0:42.28), Jürgen Lowag (0:43.70), Ulrich Neubecker (0:30.08) und Peter Jurkat (0:28.70) den 5. Platz (2:24.76). Sodann: Die Freistilstaffel wollte der Lagenstaffel in nichts nachstehen. In der AK 280 stürmte sie auf das Meisterschaftspodest in der Besetzung Herbert Scholz (0:33.70), Peter Schmidt ((0:35.58), Peter Brandt (0:32.74) und Joachim Schulze (0:31.91). Die AK 240-Aufstellung (Jos Packenius, 0:29.88, Johann Tekken, 0:32.28, Reinhard Pauls, 0:30.43 und Peter Jurkat, 0:28.49) erklomm den 3. Platz. Das Sprintrennen im Schmetterling der Herren erbrachte zwei 4. Plätze (Peter Brandt 0:36.43, Peter Jurkat 0:33.59) und einen 5. (Ulrich Neubecker 0:30.24. Über 100m Rücken holte sich Anne Arnold in persönlicher Bestzeit von 1:12.70 den 9. Platz. während die Herren mit zwei erstklassigen zweiten Plätzen auftrumpften, nämlich Peter Schmidt mit 1:42.97 und Peter Brandt mit 1:25.75. Im Brustschwimmen über 50m erfüllten weder Hartmut Lemcke noch Joachim Schulze mit 4. Plätzen die Erwartungen (0:49.88 bzw. 0:41.00) Eine Sondereinlage bot hier Heinz Winterstein. Er bereitete sich nach eigener Aussage seelisch auf den Start vor, hatte dabei die Ohren nach vorn geklappt, und als alle Mitstreiter bereits nach dem ersten Kommando auf den Blöcken standen, kam er urplötzlich, wie ein aufgescheuchtes Kaninchen, angeschossen, rutschte aus, kehrte um und hechtete aus vollem Lauf in seine Bahn; leider hatten alle anderen bereits den Wettkampf aufgenommen, und Heinz wurde umgehend disqualifiziert. Zusätzlich musste er noch den Spott der übrigen Mannschaft über sich ergehen lassen. Der Ärmste! Margit Rust eröffnete den Wettkampf über 100m Freistil, das letzte Einzelrennen, mit sehr erfreulichen 1:06.64 und einem 4. Platz, der sie endgültig glücklich machte. Anne Arnold (AK 25) freute sich über 1:05,93 (11.) Peter Schmidt fügte seiner Medaillensammlung eine weitere in Bronze hinzu (1:24.19),  Ulrich Neubecker landete dann noch auf einem 12. Platz in 1:06.04.

Das Allerbeste kam zum Schluss: Es starteten vier Mannschaften in der AK 280 über 4x50m Brust; 3 (in Worten d r e i) wurden disqualifiziert, die weitaus langsamste wurde Deutscher Meister!

H.L.